Schwimmteich

Viele Dinge sind geplant, die meisten sind jedoch eine „Bauchentscheidung”, entstanden in und aus der jeweiligen Situation.

Ein Garten, der lebendig ist, verändert durch den Besitzer auch stets sein Aussehen. Jedes der Fotos ist also eine Momentaufnahme, beim Betrachten kann die Stelle vielleicht schon anders aussehen.

Die Planung, die Vorarbeiten und die Auswahl kompetenter Handwerker waren keine leichten Aufgaben in der Planungsphase. Es stand fest, dass ich einen Schwimmteich, also kein gemauertes und gefliestes Becken haben wollte. In trockenen Sommern würde es bestimmt nötig sein, dass Wasser nachgefüllt werden muss. Der Schwimmteich sollte sich in 3 Bereiche gliedern: Schwimmbereich, Seerosenzone und Randbepflanzung.
In der Spätphase des Baus des Schwimmteiches kam über die den Boden abdeckende Folie eine Schicht Kies. Dieser Belag hatte zur Aufgabe einerseits die Folie zu schützen, andererseits gewährt sie den Pflanzen Halt.
Nach mehreren Wochen Arbeit war der Schwimmteich dann fertig. Das sich anschließende Einlassen des Wassers und das Einsetzen der Pflanzen dauerte in der Sommerhitze doch einige Zeit. Das Wasser und die damit verbundene Abkühlung musste ich „auf ihre Wirkung auch überprüfen”. Auch wenn der Schwimmbereich noch nicht vollständig gefüllt war, so reichte er doch bereits für eine Erfrischung.
Trotz der vielen gekauften und eingesetzten Pflanzen sah der Teich noch einige Monate danach „ärmlich” aus. Im Sommer des ersten und zweiten Jahres nach der Bepflanzung wurde der Raum, den die Pflanzen einnahmen üppiger.
Einen herausgehobenen Platz nehmen die Seerosen ein. Für sie gibt es ein Becken im Pflanzbereich mit einer optimalen Tiefe. Die Teichrosen entwickeln im Laufe der kommenden Jahre eine dichte lichtundurchlässige Fläche auf dem Wasser. Die Dunkelheit am Boden soll vor zu starkem Algenbewuchs schützen. Selbstverständlich sind die roten, gelben und weißen Rosen mit ihren sich täglich öffnenden und nachmittags schließenden Blüten auch ein besonderer Anblick.